Wird dein Unternehmen in ChatGPT und der Google-KI gefunden?
Immer mehr Kundinnen und Kunden fragen ChatGPT oder die Google-KI nach einem Betrieb in ihrer Nähe, statt selbst zu suchen. Die Antwort nennt nur eine Handvoll Namen. Ob deiner dabei ist, hängt an Dingen, die du selbst in der Hand hast.
Wachstum und Marketing · 19. Oktober 2026 · 9 Min. Lesezeit

Ja, wenn deine Website technisch erreichbar ist, deine wichtigsten Angaben überall im Netz gleich lauten und deine Seiten echte Kundenfragen konkret beantworten. KI-gestützte Suchfunktionen wie die ChatGPT-Suche oder die KI-Übersicht in Google ziehen ihre Antworten aus frei zugänglichen Informationen im Web, nicht aus einer separaten Datenbank.
Google hält in seinen Hinweisen fest, dass für generative Funktionen dieselben Grundlagen gelten wie für die klassische Suche: erreichbare Seiten und hilfreiche, verlässliche Inhalte. Es gibt keinen garantierten Platz in einer KI-Antwort und keinen Spezialtrick, der das umgeht. Was zählt, sind Erreichbarkeit, eindeutige Angaben und Inhalte, die eine echte Frage konkret beantworten, und genau diese drei Punkte kannst du selbst in die Hand nehmen.
KI-Suche stützt sich auf dieselben Grundlagen, nur strenger
Vieles ist wie bei der klassischen Suche. Eine Seite muss technisch erreichbar sein, verständlich sein und eigenständigen Inhalt bieten. Neu ist vor allem, dass eine KI Antworten aus mehreren Quellen zusammenfasst, oft ohne dass du siehst, welche Quelle am Ende zitiert wird.
Deshalb zählen klare, konsistente Angaben stärker als früher. Fragt jemand ein KI-System nach einer Schreinerei in Frauenfeld, kann es nur nennen, was es eindeutig zuordnen kann: Name, Standort und Leistung müssen auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in Branchenverzeichnissen übereinstimmen. Stimmt die Adresse in einem alten Verzeichniseintrag nicht mehr, sinkt die Chance, genannt zu werden. Geh deshalb als ersten Schritt dein Google-Unternehmensprofil und die zwei, drei wichtigsten Verzeichniseinträge durch und gleiche sie mit deiner Website ab.
Was ein KMU konkret prüfen sollte
Diese Punkte lassen sich ohne Spezialwissen selbst kontrollieren:
- Erreichbarkeit: Sind die wichtigen Seiten für Suchmaschinen zugänglich und nicht versehentlich blockiert, etwa über die robots.txt?
- Eindeutigkeit: Stehen Name, Standort, Leistungen und Kontakt auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen überall gleich?
- Eigenständigkeit: Beantworten deine Seiten echte Kundenfragen konkret, statt austauschbare Floskeln zu wiederholen?
- Belege: Stehen zu deinen Aussagen Beispiele, Referenzen oder nachvollziehbare Angaben, statt reiner Behauptungen?
- Struktur: Erklären Überschriften und strukturierte Daten (Schema.org) eindeutig, worum es auf der Seite geht?
Klare Fakten schlagen clevere Formulierungen
Ein KI-System bevorzugt keine Werbesprache. Es braucht klare Fakten: was du anbietest, für wen, wo und mit welchem nachvollziehbaren Nutzen. Diese Angaben gehören sichtbar als Text auf die Seite, nicht nur in ein Bild, ein PDF oder eine eingebettete Grafik, die eine Maschine nicht auslesen kann.
Nimm dir deshalb deine Startseite und deine wichtigste Leistungsseite vor und lies sie wie eine fremde Person: Steht dort in echtem Text, was ihr macht, für wen und mit welchem Ergebnis? Wenn die Antwort nur aus Bildern oder allgemeinen Sätzen besteht, ergänze sie um zwei, drei klare Sätze, bevor du an etwas anderem arbeitest.
Mythos und Grundlage
Rang
Verbreiteter Mythos
Ein Trick sichert einen festen Platz in der Antwort
Was wirklich zählt
Erreichbarkeit und hilfreicher Inhalt, ohne Garantie
Umfang
Verbreiteter Mythos
Mehr Seiten bedeuten mehr Sichtbarkeit
Was wirklich zählt
Eigenständige, konkrete Antworten auf echte Fragen
Formulierung
Verbreiteter Mythos
Werbesprache überzeugt die KI
Was wirklich zählt
Klare, konsistente und belegbare Fakten
Technik
Verbreiteter Mythos
Eine einzelne Datei wie llms.txt löst das Problem
Was wirklich zählt
Saubere Grundlagen über die ganze Website hinweg
Vorsicht bei versprochenen Spezialtricks
Rund um die KI-Suche sind neue Begriffe entstanden, etwa AEO oder GEO. Vieles davon beschreibt bekannte Grundlagen mit neuem Namen. Ein seriöser Anbieter verspricht dir keinen garantierten Platz in einer KI-Antwort, weil niemand die Ausgabe eines KI-Systems kontrolliert, mygenzy eingeschlossen.
Auch technische Zusätze wie eine llms.txt-Datei ersetzen keine sauberen Grundlagen. Prüfe neue Empfehlungen ruhig, aber setze zuerst auf Erreichbarkeit, klare Fakten und eigenständige Inhalte. Diese wirken unabhängig davon, welches System gerade zusammenfasst. Und wenn dir jemand einen garantierten Platz in einer KI-Antwort verspricht, frag konkret nach, wie das technisch überhaupt funktionieren soll.
Quellen und weiterführende Hinweise
FAQ
Nein. Es gibt keinen garantierten Rang und keinen belastbaren Trick, der das umgeht. Du verbesserst deine Chancen, indem deine Seiten erreichbar sind, deine Angaben überall gleich lauten und deine Inhalte echte Fragen konkret beantworten.
Sie ist derzeit ein Zusatz, kein Muss. Wichtiger sind erreichbare Seiten, eindeutige Fakten und eigenständige Inhalte. Kümmere dich zuerst um diese Grundlagen, dann kannst du neue Formate in Ruhe prüfen.
Nein. Die Grundlagen bleiben zentral: erreichbare Seiten, hilfreiche Inhalte und konsistente Angaben. Die KI-Suche verschärft diese Anforderungen eher, als sie abzuschaffen.
Halte Name, Adresse und Leistungen in deinem Google-Unternehmensprofil, auf deiner Website und in den gängigen Branchenverzeichnissen identisch. Ergänze echte, aktuelle Angaben wie Öffnungszeiten oder Einzugsgebiet. Diese Konsistenz ist das stärkste lokale Signal, das du selbst kontrollierst.
Mygenzy begleitet KMU in Appenzell Ausserrhoden, im Thurgau und in Zürich. Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt und von Menschen geprüft.
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