Was kostet eine KMU-Website in der Schweiz?
Frag drei Anbieter nach einer neuen Website und du bekommst drei Offerten, die sich kaum vergleichen lassen. Das liegt selten an der Rechnung. Meist hat jeder einen anderen Umfang im Kopf.
Prozesse und Kosten · 28. September 2026 · 7 Min. Lesezeit

Was eine KMU-Website kostet, hängt fast ganz vom Umfang ab: wie viele unterschiedliche Seitentypen es braucht, wer Texte und Bilder liefert, welche Funktionen dazukommen, etwa Onlinebuchung, Shop oder eine zweite Sprache, und ob das Design individuell entsteht oder auf einer Vorlage aufbaut. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting, Domain, Updates und Änderungen.
Eine verlässliche Zahl bekommst du erst, wenn der Umfang schriftlich steht. Plane dein Budget deshalb in zwei Teilen: den einmaligen Aufbau und die jährlichen Kosten für Betrieb und Pflege. Und verlange von jedem Anbieter eine Offerte, die diese Positionen einzeln ausweist.
Was den Preis einer Website treibt
Diese Punkte entscheiden über den Aufwand, lange bevor es um Farben geht:
- Seitentypen statt Seitenzahl: Zehn Leistungsseiten mit gleichem Aufbau geben weniger Arbeit als drei Seiten, die alle anders funktionieren. Zähle deshalb, wie viele verschiedene Vorlagen es braucht, zum Beispiel Startseite, Leistung, Referenz, Team und Kontakt.
- Texte: Schreibst du sie selbst, liefert das Studio sie oder werden bestehende Texte nur überarbeitet? Texte sind oft der Teil, an dem ein Projekt wochenlang hängt.
- Bilder und Video: Eigene Fotos aus Werkstatt, Laden oder Team brauchen einen Fototermin. Stockbilder sind schneller, zeigen aber nicht dein Geschäft.
- Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist etwas anderes als eine Terminbuchung mit Kalenderanbindung, ein Shop mit Zahlung oder eine Website in Deutsch und Französisch.
- Design: Eine angepasste Vorlage geht schneller. Ein individuelles Design braucht mehr Zeit für Struktur, Entwurf und Abstimmung, passt dafür genau zu deiner Marke.
- Umzug und Sichtbarkeit: Hat deine alte Website Seiten, die bei Google gefunden werden, braucht der Wechsel saubere Weiterleitungen. Sonst verlierst du Besucher, die du schon hattest.
Wo der Aufwand einer Website entsteht
Vier Stellen bestimmen den Aufwand einer Website: die Zahl der Seitentypen, die Texte, die Bilder und die Funktionen.
Baukasten oder Website vom Studio
Start
Baukasten, selbst gebaut
Sofort, mit Vorlage und Monatsabo
Website vom Studio
Nach Briefing, Struktur und Offerte
Deine Zeit
Baukasten, selbst gebaut
Aufbau, Texte und Pflege liegen bei dir
Website vom Studio
Du lieferst Inhalte und gibst frei, der Aufbau liegt beim Studio
Gestaltung
Baukasten, selbst gebaut
Innerhalb der Grenzen der Vorlage
Website vom Studio
Auf deine Marke und dein Angebot abgestimmt
Laufende Kosten
Baukasten, selbst gebaut
Abo für Plattform, Hosting und Zusatzfunktionen
Website vom Studio
Hosting, Domain und bei Bedarf Wartung, je nach Vereinbarung
Wechsel später
Baukasten, selbst gebaut
Oft an die Plattform gebunden, der Umzug heisst meist Neubau
Website vom Studio
Übertragbar, wenn Code, Inhalte und Zugänge dir gehören
Einmalige und laufende Kosten sauber trennen
Viele Offerten zeigen nur den Aufbau. Die Website kostet dich aber auch danach Geld, jeden Monat oder jedes Jahr. Dazu gehören das Hosting, die Domain, die jährlich verlängert wird, allfällige Lizenzen für ein Redaktionssystem oder Plugins, Sicherheitsupdates und Änderungen, die du nicht selbst machen kannst oder willst.
Frag deshalb bei jeder Offerte nach: Was kostet mich die Website im ersten Jahr nach dem Start, und was in jedem weiteren? Erst diese Summe macht zwei Angebote vergleichbar. Ein günstiger Aufbau mit teurem Abo kann über ein paar Jahre mehr kosten als ein teurerer Aufbau ohne laufende Bindung.
Zwei Websites, zwei ganz andere Aufwände
Eine Schreinerei in Wil will fünf Seiten: Startseite, Leistungen, Referenzen, Über uns und Kontakt. Die Texte schreibt der Inhaber, die Fotos entstehen an einem Nachmittag in der Werkstatt, und Anfragen kommen über ein Formular per E-Mail an. Der Umfang ist klar, und die Offerte lässt sich genau rechnen.
Ein Malerbetrieb in der Region Frauenfeld will dagegen Onlinetermine für Besichtigungen, eine französische Version für Kundschaft aus der Romandie und eine Galerie, die das Team selbst befüllt. Jede dieser Funktionen braucht Planung, Tests und später Pflege. Beide Betriebe fragen nach «einer Website». Ihre Offerten haben trotzdem wenig gemeinsam.
Diese Fragen stellst du jedem Anbieter
- Welche Seiten und Funktionen sind im Preis enthalten, und was kostet eine zusätzliche Seite?
- Wer liefert Texte und Bilder, und was passiert, wenn sie später kommen als geplant?
- Wie viele Korrekturrunden sind eingerechnet?
- Was kostet der Betrieb pro Jahr, inklusive Hosting, Domain, Lizenzen und Updates?
- Kann ich Texte und Bilder selbst ändern, und wie lerne ich das?
- Gehören mir Domain, Inhalte, Code und Zugänge, wenn die Zusammenarbeit endet?
- Sind Grundlagen wie schnelle Ladezeit, saubere Überschriften und Weiterleitungen von der alten Website enthalten?
FAQ
Laufend fallen Hosting, die Domain, allfällige Lizenzen und die Pflege an. Wie hoch das ausfällt, hängt davon ab, ob du selbst änderst oder ob jemand Updates und Anpassungen für dich übernimmt. Lass dir diese Kosten vor dem Auftrag schriftlich geben, nicht erst mit der ersten Rechnung.
Weil jeder Anbieter einen anderen Umfang annimmt, solange du keinen vorgibst. Der eine rechnet mit fertigen Texten, der andere schreibt sie. Der eine baut auf einer Vorlage, der andere gestaltet individuell. Gib allen dieselbe Beschreibung, dann werden die Zahlen vergleichbar.
Manchmal ja. Wenn du Zeit und Freude am Aufbau hast und eine Vorlage zu deinem Geschäft passt, ist ein Baukasten ein vernünftiger Start. Ein Studio lohnt sich, wenn die Website gezielt Anfragen bringen soll, deine Marke sauber zeigen muss oder du keine Abende mit dem Aufbau verbringen willst.
Das regelt der Vertrag, deshalb frag vorher danach. Bei uns gehören Code, Inhalte, Domain und Zugänge von Anfang an dir. Willst du später zu einem anderen Team wechseln, nimmst du alles mit.
Weil eine Spanne ohne Umfang mehr verwirrt als hilft. Die gleiche Frage kann eine einfache Seite mit fünf Unterseiten meinen oder eine mehrsprachige Website mit Buchung. Nach einem kurzen Gespräch über deinen Umfang bekommst du von uns ein klares Angebot, bevor etwas startet.
Mygenzy begleitet KMU in Appenzell Ausserrhoden, im Thurgau und in Zürich. Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt und von Menschen geprüft.
Lass deinen Umfang einschätzen
Sag uns, was deine Website leisten soll. Wir schlagen einen passenden Umfang vor und nennen dir Zeitplan und Preis, bevor etwas startet.